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Die Fragerunde #2

Nach den vergangenen stressigen Wochen bin ich froh, dass es jetzt etwas ruhiger wird. Heute werde ich den Tag nutzen, um das Haus mal wieder in einen Wohlfühlzustand zu versetzen. Herrje, sieht es hier aus! Ich setze mich ausserdem hin und strukturiere meine To-Do-Liste für die nächsten Tage, damit ich mich nicht verzettele. Ich geniesse Zeit mit den Kindern, bin wieder ansprechbar und geerdet. Ah!

Um Ordnung geht es übrigens im Februar im Jahr der Möglichkeiten. Wenn du Lust hast, dabei zu sein, kannst du dich hier anmelden.

Während ich das Haus aufräume, lasse ich dir die Antworten auf die Fragen 21-40 von Johannas Fragerunde da. Meine Antworten 1-20 findest du hier.

1000 Fragen an dich selbst – #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Leider noch viel zu oft.
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Morgen.
23. Kannst du gut kochen? Ja. Vielleicht nicht Gorumetküchentauglich, aber gut genug, um eine Familie ohne große Proteste zu ernähren. Ich kann aber nicht gut backen (weil ich nicht gern backe).
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Spätsommer und Herbst sind meine absoltuen Liebslingsjahreszeiten. Das Leuchten, das nochmal Aufleben und dann das Morbide, das Sterben und die Vergändlichkeit.
25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Als ich nach Weihnachten krank war und mit alles zuviel war. Da hab ich die meiste Zeit auf der Couch herumgelungert.
26. Warst du ein glückliches Kind? ja.
27. Kaufst du oft Blumen? Nicht oft, aber gern.
28. Welchen Traum hast du? Einen eigenen Workshopraum zu haben. Für Kurse, für Ausstellungen, für Gatherings, zum Arbeiten und Sein. Einen Platz, wo man hinkommen und die Zeit vergessen kann. Eine vorbereitete Umgebung zum Eintauchen, Basteln, Schreiben, Sein.
29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Ich glaube, das ist jetzt meine 10.
30. Welches Laster hast du? Meine Selbstzweifel. Oh, und Buffets. Da kann ich mich selten zurückhalten.
31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Ich lese mehrere Bücher gleichzeitig. Momentan lese ich u.a.  „Essen kommen, Familientisch – Familienglück“ von Jesper Juul* und „Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen und dabei eine Menge über das Leben erfuhr“ von Ilka Piepgras*. Das letzte ausgelesene Buch war „Koriandergrün und Safranrot“
32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil ich nach vielen Jahren Kurzhaarfrisur mal wieder den Versuch starten wollte, meine Haare wachsen zu lassen. Der Haarschnitt ist ein 20er Jahre Bob mit geradem Pony. Weil ich Lust drauf hatte.
33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Es ist eine nützliche Ergänzung im Leben. Es würde mir fehlen, hätte ich es nicht. Abhängig insofern, dass es mir mehrere Geräte ersetzt. Ja. Schon.
34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? -400 Euro. Knapp vorm Dispo. Ich knabbere noch an meiner Einkommensflaute von letztem Jahr.
35. In welchen Laden gehst du gern? In Bücher-, Schweibwaren- und Papierläden. Künstlerbedarf.
36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Johannesbeersaftschorle
37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? ja.
38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Ich bin selbständig als Kalligrafin und Designerin
39. Willst du immer gewinnen? nein
40. Gehst du in die Kirche? Ja, wenn es sich ergibt. Aber auch in die Gurdwara. Ich lese in der Bibel und im Guru, ich lese Jap ji und bete.

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Mein Wochenende :: Auf einem Trauerseminar

Am Wochenende hat die Familie daheim und auf der Yogamesse Stellung gehalten. Ich fuhr am Freitag eine abenteuerliche Bahnfahrt gen Norden, um übers Wochenende an einem Dharmatraining Refresher Seminar zum Thema Trauer teilzunehmen.

Trauer ist mehr als Traurigkeit

Das Seminar fand im Parimal Gut Hübental statt. Das ist eine Lebensgemeinschaft, die auch Seminarräume und Unterkunft anbietet. Ein sehr schöner Ort. Wir wurden gut versorgt und konnten auf dieser Basis in ein interessantes und inniges Wochenende eintauchen. Anhand eines Beispielworkshops erarbeiteten wir das Thema „Trauer ist mehr als Traurigkeit“. Über Gruppenarbeit, Partnergespräche, inhaltlichen Input, Geschichten und Kreistänze zur Auflockerung beleuchteten wird Trauer von verschiedenen Gesichtspunkten. Was ist Trauer? Worin besteht der Unterschied zwischen Traurigkeit und Trauer? Was macht Trauer mit uns? Wo zeigt sich Trauer im Körper? Was ist der Sinn von Trauer? Gerahmt wurde das Seminar von gemeinsamer Musik, Yoga und Meditation. Inhaltlich war es ganz unyogisch und bodenständig.

Spuren

So ein Seminar, egal wo und wie lange ich es besuche, hinterlässt immer auch Spuren in mir drin. Da sind Impulse, aha-Effekte und Puzzleteile. Das mag ich so sehr. Ich erweitere meinen eigenen Erfahrungsschatz, vergrößere meinen inneren Reichtum an Gefühlen, Wissen und Verknüfungen. Ich empfinde das als sehr wertvoll. Aktuell überlege ich, wie ich all diese inneren Schätze weitergeben und teilen kann. Wie ich daraus meinen ganz eigenen Stoff weben kann, der sich aus all diesen meinen Erfahrungsfäden zusammensetzt, um ihn dann weiterzugeben, damit jemand sich darin hüllen und wärmen kann.

Jetzt lasse ich das Wochenende nachklingen. Ich erinnere mich an das schöne Sadhana mit Mantren von Gitarre, Cello und Englisch Horn begleitet, an all das Fühlen und Sein, das Versinken und Lachen.

Andere Wocheneneinblicke gibt es bei Susanne.

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Fast geschafft – Yogamessevorbereitungswoche

Juhu, es ist Freitag. Zwei super anstrengende Arbeitswochen liegen hinter mir, wo ich zeitweise fast vergaß zu atmen. Was bin ich meinem inneren Kontrolletti dankbar, dass er den Überblick behalten hat über alle Projekte, die hier mir dringenster Dringlichkeit auf meiner To-Do-Liste standen. Es ist noch nicht ganz überstanden, aber ich atme bereits erleichtert auf. Alle Druckprodukte wurden pünktlich geliefert, alle Infos sind auf dem neuesten Stand, alle Webformulare laufen. Juhu!

Während am Wochenende also die Yogamesse stattfindet, für die ich in der Vorbereitung unsere Kundalini Yogis tatkräftig unterstützt habe, fahre ich nach Mitteldeutschland zum Dharmatraining Refresher Wochenende. Ein Workshop zum Thema „Trauer ist mehr als Traurigkeit“. Ich freue mich schon sehr auf den Input, die Übungen und Meditationen. Auch auf die Bahnreise (ich hoffe, der Sturm macht mir keinen Strich durch die Rechnung) und Zeit mir mir selbst. Der Mann wird hier mit tatkräftiger Unterstützung der Tochter die Bude rocken und selbst auf der Yogamesse vertreten sein. Wenn du dort bist, schau doch mal im Raum E122 vorbei, wo unsere Kundalini Yogis ein vielseitiges Programm bieten.

Was schön war diese Woche

Meine Woche hatte einen sehr schönen Start. Am Montag habe ich mir einen Tag frei genommen und mit einer Freundin verbracht. Wir haben uns von ihrem Mann bekochen lassen, vielseitige und vielschichtige Gespräche geführt und gesungen. Das fand ich besonders schön. Ich hatte mir Lieder gewünscht, weil mir nach Klang war.

Die Nachmittage waren anstrengend, gemütlich, Logistisch herausfordernd – von allem was. Ich bin gerade sehr dankbar für den wöchentlichen Speiseplan, der mir als Orientierung dient. Die Struktur lässt Freiraum für andere Dinge. Zum Beispiel die Tochter. Sie möchte ihren Moped-Führerschein machen und überlegt nun, wie sie Geld verdienen kann. Das ist mit noch nicht 16 gar nicht so einfach. Also haben wir die Tage viele Ideen gebrainstormt. Sie ist aktiv geworden, hat sich erkundigt und kümmert sich. Ausserdem sortiert sie ihre Spielsachen aus und möchte demnächst einen großen Teil davon verkaufen. Schleichtiere und -feen, Playmobil, Barbies. Was sich eben so angesammelt hat.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf ihre tolle Karte hinweisen, die du im Shop kaufen kannst. Pro verkaufter Karte landet 1 Euro im Tochtersparschwein, dem Führerschein einen Schritt entgegen.

Kallimagisch

Ich selbst habe mich neben den ganzen Jobsachen um meine Kallimagie-Website gekümmert. Dieses Web-Baby wächst langsam und bekommt zunehmend Liebe und Aufmerksamkeit, was mir viel Spaß macht. Ich habe eine Kallimagie-Facebook-Seite angelegt, die du liken kannst und eine Gruppe für Austausch rund um Kunst & Kalligrafie.

In dieser Woche habe ich mich zudem mit Digistore, Facebook- und Instagram-Webung beschäftigt. Ein spannendes und sehr weiträumiges Feld, wo es sicher noch eine Weile braucht, um Mechanismen und Funktionsweisen zu verstehen. Ich finde das alles sehr komplex. Ich möchte gern den Verkauf der Ebooks und digitalen Produkte aus meinem Dawanda Shop herauslösen und zu Digistore wechseln, weil ich dort die Möglichkeit habe, dass die Produkte nach Bezahlung direkt zum Download angeboten werden. Dann muss ich nicht händisch prüfen ob Zahlungen eingegangen sind und dann den entsprechenden Link verschicken. Mit dem Buch der Möglichkeiten Arbeitsbuch habe ich angefangen.

Und nächste Woche möchte ich mir endlich Zeit für die Life Book Lessons* nehmen.

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